Unseren ersten Urlaubstag verbrachten wir zu Fuß in Kubas Hauptstadt. Das ist bei der Hitze ziemlich schweißtreibend, was zusammen mit dem Film aus Sonnencreme und Mükenschutz auf der Haut für stetes Wohlbehagen sorgt. Beeindruckend ist Havanna aber allemal: Umgeben von den vielen charakteristischen alten, teilweise auch schon etwas verfallenen Gebäude (der Reiseführer identifiziert die Stilrichtungen von Barock bis hin zu Art déco) und mit den uralten amerikanischen Autos auf den Straßen scheint die Zeit vor einigen Jahrzenten stehengeblieben zu sein.
Musik ist allgegenwärtig – auf den Straßen, in den Häusern und natürlich auch beim Essen, so dass es man zu jedem Retaurantbesuch auch gleich die Livemusik dazu bekommt.
Zum Einkaufen scheint Kuba erwartungsgemäß nicht ganz ideal. An Geld zu kommen erwies sich bislang als schwierig, weil die Geldautomaten (sofern man welche findet) ihre Scheine nur in nahezu homöopathischen Dosen herausgeben. Und die Regale in den Supermärkten sind nicht unbedingt als prall gefüllt zu bezeichnen, so dass man für den ein oder anderen Spezialwunsch (wie zum Beispiel Mückenschutzmittel) auch mal eine kleine Rundreise durch die Stadt antreten muss.
Mittlerweile sind wir in Viñales angekommen und demnächst gibt es neue Bilder, sofern ich wieder einen Internetanschluss finde – denn auch die gibt es nur in begrenzter Anzahl.