Bolivien und Chile

Die Luft wird dünn im nächsten Urlaub. Und ziemlich kalt wird es wohl auch. Denn unsere nächste Reise führt durch den Norden von Chile ins benachbarte bolivianische Hochland. Zwischen den Hochgebirgsketten der West- und Ost-Anden, mit Gipfeln bis über 6.500 Metern, liegt auf durchschnittlich 3.600 Metern Höhe der sogenannte Altiplano (spanisch für Hochebene), der sich von Peru im Norden entlang der bolivianischen Westgrenze rund 1.000 km bis nach Argentinien im Süden erstreckt. Bleibt zu hoffen, dass wir die dünne Luft einigermaßen gut vertragen, denn ist man erstmal dort oben gelandet, kommt man so leicht nicht wieder runter.

Bei der Höhe verwundert es nicht, dass die Durchschnittstemperatur ganzjährig bei rund 10 °C liegt und nachts häufig unter den Gefrierpunkt sinkt. Ein wenig komisch ist es natürlich schon, wenn man für den Sommerurlaub erstmal Jacke, Fleecepullover und Handschuhe einpacken muss. Als Entschädigung für entgangene Sommerfreuden locken uns aber einige Superlative: Die längste Gebirgskette der Welt und zugleich das höchste Gebirge außerhalb Asiens, der größte Hochgebirgssee der Welt, die größte Salzpfanne der Welt und die trockenste Wüste der Welt (mit Ausnahme der Polargebiete – die haben es aber noch nicht an die Spitze der Reise-Wunschliste geschafft).

Da wir auch dieses Jahr in der Ferienzeit unterwegs sind – und weil wir wahrscheinlich ein bißchen bequem geworden sind – haben wir uns erneut vorab um Unterkünfte, Flüge und Touren gekümmert, so dass wieder ein recht detaillierter Reiseplan zustande gekommen ist:

Die einzelnen Stationen sind auf der Karte unten eingezeichnet. Ob sich der Verzicht auf Sommer, Sonne, Strand und Meer gelohnt und unsere Planung auch wirklich funktioniert hat, wissen wir in drei Wochen. Bis dahin versuche ich wieder ein paar Bilder von unterwegs hochzuladen.

Landkarte
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