Kurzes Lebens­zeichen

Mittlerweile ist der dritte Arbeitstag vergangen und ich wollte mal wieder ein kurzes Lebenszeichen abgeben. Fotos habe ich leider noch keine gemacht. Dadurch dass man den ganzen Tag im Buero ist und es schon kurz nachdem man nach Hause kommt dunkel wird bin ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen. Ausserdem muss man dann ja noch etwas essen, einkaufen und sich irgendwie durch den Verkehr nach Hause wuehlen.

Nach einigen Startschwierigkeiten finde ich mich jetzt endlich einigermassen in der Umgebung zurecht und finde (meistens) auch den direkten Weg nach Hause. Wenn man aber in einen Teil der Stadt moechte, in dem man sich nicht auskennt, wird es etwas schwieriger, weil den Rikscha- und Taxifahrer Strassennamen leider voellig unbekannt sind.

Die Arbeit im Buero macht auch Spass und alle Kollegen sind freundlich und gut drauf. Dadurch dass man im Buero Fruehstuecken, Mittagessen und Abendessen kann und es ausserdem noch zwei Kaffepause gibt, kommt man auch den ganzen Tag ueber immer wieder ins Gespraech. Da das alles zur Arbeitszeit zaehlt, hat die 46,5-Stunden-Arbeitswoche, die im Arbeitsvertrag steht, auch ein bisschen von ihrem Schrecken verloren.

Gerade habe ich noch ein kleines indisches Familienrestaurant um die Ecke probiert – waere doch gelacht, wenn man nicht gleich in der ersten Woche mal so richtig Durchfall bekommen würde. Aber lecker wars. Und mit etwa zwei Euro fuer zwei Gerichte mit Beilagen und Getraenke auch nicht wirklich teuer.

Landkarte
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