Nationalfeiertag in Pakistan

Am 23. März ist in Pakistan Nationalfeiertag. Gefeiert wird die Verabschiedung der Lahore Resolution durch Quaid-i-Azam Jinnah am 23. März 1940, in der ein eigener Staat für die in Indien lebenden Muslime gefordert wurde und die ein wichtiger Schritt für die Gründung Pakistans war. Für diesen Tag ist jedes Jahr eine große Militärparade angesetzt – die jedoch regelmäßig wieder abgesagt wird. Dieses Jahr hatte ich allerdings Glück und konnte das Spektakel aus der Nähe miterleben. Leider war das Fotographieren verboten. Nur von den Proben an den Tagen zuvor konnte ich einen Schnappschuss machen.

Diese und letzte Woche habe ich mich ein wenig mit der Homepage der Botschaft beschäftigt und hierfür auch ein paar neue Fotos geschossen. Auf diesem sieht man den Eingang der Botschaft. Der Charme der Bundesbaudirektion in den 1970er Jahren ist unverkennbar.

Auf dem Rückweg von der Arbeit haben wir gestern einen kurzen Zwischenstop bei der Faisal Moschee eingelegt. Auch diese ist in der Rangliste der weltweit größten Moscheen ganz oben und soll bis zu 74.000 Gläubigen Platz bieten. Auffällig neben ihrer Größe ist die besondere Architektur, insbesondere die 88 m hohen Minarette – auf dem südasiatischen Kontinent gibt es angeblich keine höheren.

Der angekündigte Ausflug nach Wasiristan muss leider ausfallen, da wir von der Regierung keine Erlaubnis erhalten haben.

Landkarte
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Letztes Wochenende sind wir nach Lahore gefahren. Da ich eine ganze Chipkarte mit etwa 300 Fotos gefüllt habe, fiel mir die Auswahl ein wenig schwer. Aber ich will die Ladezeiten der Seite noch im Rahmen halten. Am Freitagabend haben wir auf den Dächern der Altstadt von Lahore zu Abend gegessen und dabei einen wirklich unglaublichen Ausblick auf die Badshahi Moschee - eine der größten Mosch...
Am Ostersonntag wurden wir in das Haus von Shaukats Familie eingeladen. Shaukat ist der Koch von Gisela und er kommt aus einem kleinen Dorf in den Bergen, das ich auf der Karte nicht mehr finden würde. Dementsprechend abenteuerlich war der Weg dorthin. Die letzten Kilometer der rund vierstündigen Autofahrt führten durch Flussbetten und über unbefestigte Straßen die sich am Abgrund entlangschl...