Indepen­dence Day

Morgen, am 15. August, wird in Indien die 1947 erlangte Unabhängigkeit vom Britischen Empire gefeiert. Am Vortag trägt man daher auf der Arbeit traditionelle indische Kleidung. Da das auch für Nicht-Inder gilt, habe ich mich gestern komplett mit Kurta (Hemd), Pyajama (Hose) und Sherwani (Sandalen) eindeckt.

Die Kleidung ist bei dem warmen Wetter eigentlich ganz angenehm. Nur die Hose ist ein wenig gewöhnunsbedürftig, weil sie an der Hüfte etwa dreimal breiter ist als erforderlich und dann entsprechend zusammengeschnürt werden muss. Da das Hemd aber so lange ist, sieht man das dann glücklicherweise nicht mehr. Das der Bauch so dick aussieht liegt übrigens nur daran, dass das Gewand im Wind flattert :-).

In drei Stunden fährt mein Zug nach Puducherry, wo ich das Wochenende verbringen werde. Wegen des Verkehrs in Bangalore werde ich mich daher schon bald auf den Weg machen. Neue Bilder lade ich dann in der nächsten Woche hoch.

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Um die 14 Millionen Einwohnern drängen sich in Mumbai auf knapp 440 km² und machen die Stadt damit zu einer der bevölkerungsreichsten und wahrscheinlich auch chaotischsten der Welt. Mumbai ist neben dem Mode- und Filmzentrum auch der Finanzmotor Indiens. Dementsprechend beträgt das durchschnittliche Tageseinkommen mit knapp 2,50 Euro etwa das Dreifache des landesweiten Durchschnittes...
Das letzte Wochenende wollte ich ein bißchen in Puducherry an der Ostküste von Indien entspannen, nachdem ich schon so viel Gutes von dem kleinen Örtchen gehört hatte. Wahrscheinlich zu viel Gutes, denn die Erwartungen hat es nicht ganz erfüllt. Hinzu kam noch, dass mich am Sonntag eine Magenverstimmung erwischt hat und ich den Tag im Bett verbringen durfte. Daher war ich eigentlich ganz froh...